Alpenüberquerung E5 Nord

Alpenüberquerung E5

Einführung

Durch ruhige Täler und über abgelegene, wunderschöne Bergwege führt diese besondere Route. Von Deutschland über Österreich nach Südtirol: eine abwechslungsreiche und genussvolle Wanderwoche! Allgäuer Berge, Lechtal, Ötztaler Alpen und Vinschgau bieten eine beeindruckende Kulisse. Die Alpenüberquerung führt uns durch 3 Länder. Jeden Tag höher hinauf – durch ständig wechselnde Landschaften. Wir wandern von den Blumenwiesen des Allgäu bis hoch in das karge Urgestein des Ötztals. Wir ersteigen einen Dreitausender (optional) und genießen die Aussicht, bevor wir hinab ins warme Italien wandern. Die Alpen zu Fuß überquert! Ein guter Grund zufrieden zu sein!

Anreise
mit der Bahn: Im Zug über München nach Oberstdorf. Am Ende der Bergtour fahren Sie mit der Bahn von Meran nach Hause

Vorbereitung zu hause
Ausdauer-Training: Joggen, Radfahren mit stetiger Belastung. Lieber 2 – 3 x / Woche je 30 min, als alle 2 Wochen 1 h! Beinkraft-Training: Treppensteigen, Bergaufläufe, … Lassen Sie vor einem Aufenthalt im Gebirge einen allgemeinen Gesundheitscheck durchführen.

Ausrüstungshinweise
Die Weitwanderung führt ins Hochgebirge. auch im Hochsommer sind winterliche Wettereinbrüche mit Schnee und Kälte möglich! Die Bergschuhe müssen schneetauglich und eine solide Grundstabilität für Restschneefelder, rutschiges Gras und Geröll haben. Dies entspricht z.B. mindestens der Kategorie B/c. Hinweis: Schuhe der Kategorie A/B oder weniger haben bei dieser Tour nichts zu suchen! Der beschriebene Kälte- und Nässeschutz (Mütze / Stirnband, Handschuhe, Anorak und Überhose, … ) ist ein Muss! Teleskopstöcke sind sehr hilfreich und entlasten deutlich Muskeln und Gelenke und bieten Stabilität auf rutschigen und steil Passagen. Eitelkeit ist hier fehl am Platz!

Tag für Tag Übersicht

Tag 1
Wir wandern auf einem der schönsten höhen- und Blumenwege des Allgäus. Das Bimmeln der Kuhglocken begleitet uns auf dem Weg zum Prinz-Luitpold-haus (1.842 m), das direkt an den gewaltigen Felswänden der Allgäuer Alpen liegt.
( ca. 6 h / ▲ 730 hm / ▼ 780 hm )

Tag 2
Nach einem Aufstieg zur beeindruckenden Balkenscharte (Grenzübertritt nach Österreich), geht’s abwärts zum Gasthaus Alpenrose im vergessenen Hinterhornbach Tal.
( ca. 6-7 h / ▲ 620 hm / ▼ 1.320 hm )
Konditionsstarke, trittsichere Wanderer besteigen den Gipfel des Hochvogel ( 2.592 m / 2-3 h / ▲▼ 400 hm )

Tag 3
Nach dem Taxitransfer durchs Lechtal starten wir unsere Tour kurz hinter Pfafar, der ältesten Höhensiedlung Tirols. Durchs schöne Pfafartal wandern wir zum Hahntennjoch und dann hinauf auf den Scharnitzsattel (2.441 m). Der prächtige Blick auf die Ötztaler Alpen und das Inntal machen den Tag perfekt! Nach dem Abstieg hinunter zur Muttekopfhütte (1.934m) bringt uns ein Taxi durch Inntal hinüber ins Pitztal und hinauf zur gemütlichen Ludwigsburger Hütte.
( 1.935 m / ca. 5 h / ▲ 580 hm / ▼ 860 hm )

Tag 4
einsame Wege mit wilden Karen führen zur herrlich gelegenen Erlanger Hütte ( 2.550 m ). Wer möchte, kann bei trockener Witterung in ca. 1,5 h den Gipfel des Wildgrat ( 2.971 m ) besteigen oder direkt zur Erlanger Hütte absteigen.
( ca. 4 h / ▲ 1.000 hm / ▼ 400 hm )

Tag 5
ein Traumwandertag: Abstieg und Transfer zum Tiefenbachferner ( 2.739 m ). Fast schon Kitsch, die Aussicht auf die Ötztaler Berge und Gletscher! Auf der gemütlichen Wanderung über den herrlichen panorama-höhenweg gönnen wir uns kleine pausen, bis wir Vent erreichen ( 1.896 m ).
( ca. 5 h / ▲ 220 hm / ▼ 1.150 hm )

Tag 6
Wir lassen den überlaufenen Teil des e5 links liegen und steigen durch das naturbelassene Rofental zur Rif. Bella Vista ( 2.842 m ). Gemütlichezimmer, Duschen mit panoramablick und besonders uriger Hüttencharme er warten uns ( ca. 5 h /▲1.270hm). Unterwegs lohnt die Einkehr in die gemütliche Hochjochhospizhütte. Weiterer Höhepunkt ist die mögliche Besteigung des Dreitausenders „Im Hintereneis“. Eine sensationelle Aussicht zum riesigen Hintereisgletscher sowie zur Weißkugel, dem zweithöchsten Berg der Ötztaler Alpen, belohnt uns für die Mühe.
( 3.269 m / 2,5 h /▲▼440hm).

Tag 7
ca. 2 h steigen wir hinunter nach Kurzras im Schnalstal. Wer will, fährt in 4-5 h zurück nach Oberstdorf, die anderen können nach einer 20-minütigen Bahnfahrt Meran erreichen